Sexuallockstoffe und Moskitos - Eine erotische Ausstrahlung zieht Mücken magisch an

Bei vielen Paaren äußert sich das Phänomen, dass eine Person von Mücken geradezu tierisch angezogen wird, während die andere Person nahezu verschont bleibt. Insbesondere in den Sommermonaten kann kann dies am Morgen zu ersten Verstimmungen führen: der eine steigt gut erholt aus dem Bett, der andere kann sich vor Jucken und Kratzen gar nicht mehr beruhigen.

Mehrere unabhängige Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Ursache hierfür in der unterschiedlich stark ausgeprägten Pheromonproduktion liegen kann.

Da Mücken sich am Körpergeruch des Menschen orientieren, sorgt eine vermehrte Ausschüttung von Pheromonen gleichzeitig für eine erhöhte Anziehung der lästigen Insekten.

Man kann also sagen, dass der Preis für eine besonders große Präsenz von Pheromonen (gleich ob natürlich produziert oder nachgeholfen durch ein Parfüm) und damit auch eine größere erotische Ausstrahlung auch eine Garantie dafür ist, dass sich Moskitos verstärkt angezogen fühlen.

Zwar muss man sich in Mitteleuropa keine Sorgen über durch Moskitos übertragene lebensgefährliche Tropenkrankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber machen, dennoch sind die Beulen auf der Haut optisch unschön und zudem höchst nervig.

Was bedeutet dies also für den Einsatz von Pheromonparfums?

Wer im Sommer etwa mit Freunden zum Grillen an einen See geht, sollte daher auf den Einsatz eines Parfums mit Pheromonen dringendst verzichten. Für einen Einsatz an weniger mückenverseuchten Orten zum Flirten wie einer Diskothek spricht natürlich nichts. Wer mit dem Besuch von Mücken in der Nacht rechnen muss, sollte vor dem Schlafengehen auf eine Dusche nicht verzichten.

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Vorsicht im Sommer bei erhöhter Pheromonproduktion: Das müssen Sie beachten.